Unsere Geschichte

Aus Nachweisen wird Vertrauen.

Die meisten Mietverhältnisse enden gleich: eine Begehung, ein Streit über einen Kratzer, den niemand fotografiert hat, und zwei Menschen, die danach nie wieder miteinander sprechen. Wir bauen den Nachweis, der dieses Gespräch überflüssig macht.

Wo wir angefangen haben zu zählen
205.465
Wohnungsmietsachen wurden 2025 vor deutschen Amts- und Landgerichten erledigt.
+4,2 %
mehr als 2024 – das zweite Jahr in Folge mit steigenden Zahlen.
28,4 %
der Mietrechtsfälle beim DMB-Rechtsschutz drehten sich 2025 um Rechte und Pflichten aus dem Mietverhältnis – darunter Wohnungsmängel.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Zivilgerichte 2025 – Wohnungsmietsachen vor Amtsgerichten und Landgerichten (Berufungsinstanz), erste beide Zahlen; Deutscher Mieterbund, Prozess-Statistik 2025, Fälle der DMB-Rechtsschutz-Versicherung (dritte Zahl). Zwei getrennte Erhebungen – die dritte Zahl ist kein Anteil der ersten.

Warum wir angefangen haben

Fast keiner dieser Fälle handelt von schlechten Menschen. Sie handeln von fehlenden Nachweisen. Ein Übergabeprotokoll ist ein Formular, ausgefüllt unter Zeitdruck, im Hausflur, von zwei Parteien, die denselben Raum sechs Monate später unterschiedlich in Erinnerung haben.

Wenn es keine Aufzeichnung gibt, wird die Kaution zum Streitfall – und der Streit zum Letzten, woran sich beide Seiten voneinander erinnern. Das erschien uns lösbar, und zwar als Dokumentationsproblem, nicht als juristisches.

Was ein Streit wirklich kostet

Zwischen der Übergabe und dem Urteil liegt mehr als Geld. Da liegen Monate, in denen man auf Post vom Gericht wartet, nach Fotos sucht, die niemand gemacht hat, und ein »das war vorher schon so« gegen die Erinnerung der anderen Seite stellt.

2.250 €
trägt am Ende allein, wer verliert – Gerichtskosten und die Anwälte beider Seiten. Diese Rechnung wird nicht geteilt.
22 Monate
dauert ein Fall im Schnitt, der in die Berufung geht – gerechnet ab dem Tag der Klage. Erste Instanz allein: rund 9 Monate bis zum streitigen Urteil.

Der Scan, der das überflüssig macht, dauert drei Minuten.

Kosten: eigene Berechnung nach Anlage 2 GKG und Anlage 2 RVG (Fassung BGBl. 2025 I Nr. 109) – Streitwert 4.000 €, der mittlere Wert einer Wohnungsmietsache, beide Seiten anwaltlich vertreten, Entscheidung durch streitiges Urteil; wer die Kosten trägt, richtet sich nach § 91 ZPO. Dauer: Statistisches Bundesamt, Zivilgerichte 2025.

Woran wir glauben

Nachweise schlagen Erinnerung
Ein geführter Scan von Wänden, Böden und Decken hält fest, was tatsächlich da war – bevor es jemand braucht.
Derselbe Bericht für beide Seiten
Ein versiegelter Wohnungszustandsbericht, geteilt. Niemand hält die bessere Version der Wahrheit in der Hand.
Jeder kann ihn prüfen
Jeder Bericht trägt einen Prüfcode. Kein Konto, keine App, niemand zwischen Ihnen und den Fakten.
Für Mieter
Sie sollten nicht um Ihre eigene Kaution streiten müssen. Ein dokumentierter Zustand beim Einzug ist der günstigste Schutz, den es gibt.
Für Vermieter
Echte Schäden sollten als solche anerkannt werden. Ein einheitlicher Nachweis macht einen Abzug erklärbar statt strittig.

Fairness ist keine Partei, die wir ergreifen. Sie entsteht, wenn beide Seiten dasselbe sehen können.

Made in Germany

Nachweise über Ihr Zuhause sind sensibles Material, und so behandeln wir sie. Berichte werden verschlüsselt und in Deutschland gehostet, durchgehend DSGVO-konform, jederzeit exportierbar – und drei Jahre lang kostenlos gespeichert, bevor Sie entscheiden, wie es weitergeht.

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